sind heutzutage selbst verantwortet und damit peinlich. Geld zum Beispiel von dem ich nicht genug habe um es „Lebenstil“ hinterherzuwerfen.  Dabei schwimmt die Welt doch in Trashversionen von allem was wichtig ist. Für irgendetwas muss es reichen, für eine Immitation von etwas, tu so als ob. (Man ist versucht, Pauschalreisen zu buchen, nur um zu sehen, was das ist, wie es geht, wo man da ankommt, was man da sieht. Gibt es Pauschalreisen noch, hätte ich diesen Artikel über den Tod des Reisebüros doch noch lesen sollen?)

Datenträger, Datenströme: Bibliothek, Internetanschluss. Bücher können lebendig machen, stelle ich gerade fest. Überrascht. Was Papst Bennie über das Netz gesagt haben soll kannte ich schon zu meiner viellesenden Zeit, aber kann ich wirklich sagen, dass dämliche „historische“ Romane mich einsam gemacht hätten? Will ich es sagen, selbst wenn es wahr wäre?

Ach nein, es kann gar nicht wahr sein. Problem erledigt. Kehren wir doch zum Buch zurück, zum  Photoband, zur Photographie der Einschränkung, aus der Einschränkung. (Mir war nämlich ein Photoband vor die Füsse gefallen. Helga Paris. Lustiger Name.)

Leben war immer irgenwie so: Geboren werden (Funktion), irgendwas machen(Funktion?), sterben(Funktion.). Genauer betrachtet: „Irgendwas machen“ ist irgendwie biologisch bedingt, nicht wahr? DNA die erhalten bleiben möchte. Behaupten wir mal, dass individuelle Erfahrung auch gilt, Epigenetik ist relativ neu, könnte alles Mögliche dabei rauskommen. Das individuelle Alleinsein wäre belegbar. Statistisch.

Mathematik ist die Gesetzmäßigkeit aller Taktiken zur Manipulation von Zahlen. Fachleute sind die die sich dafür interessieren, was da in abstrahierter Form behandelt wird. Laien sind die die glauben, dass die Zahlen selbst was bedeuten: Ein Menschliches Leben dauert so-und-soviele Wochen. Besser noch: Acht Sonnensekunden.

 Leben ist Zeit in der was passiert. Schön ist es, wenn man für diese Zeit Vorstellungen hat, wie zum Beispiel ein Mal, aus dem tatsächlich alles Mögliche rauskommt.

Advertisements